Ordonnanzgewehrschießen

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ORDONNANZGEWEHRSCHIEßEN

 

Unter dem Begriff Ordonnanzgewehrschießen versteht man das Schießen mit Militärwaffen, die in der Armee eines völkerrechtlich anerkannten Staates geführt wurden.

In Österreich sind dies in der Regel Waffen bis zum Baujahr/Modell 1945.

Ordonnanzgewehrbewerbe werden lt. dem ÖSB (Österreichischer Schützenbund) – Regelwerk auf die Distanz von 100m geschossen. Als Scheibe dient die 25m ISSF-Präzisionsscheibe.

Anschlag: sitzend am Vorderschaft aufgelegt oder liegend frei.

Klassen: ALLGEMEINE KLASSE, SENIORENKLASSE

Ordonnanzgewehre sind je nach Zustand und Modell vergleichsweise günstig zu bekommen und bei entsprechender Pflege oft Jahrzehntelang verwendbar. Bei zahlreichen Modellen kann zudem ein Zielfernrohr montiert bzw. aufgesetzt werden.

Vor Verwendung einer neu erworbenen Ordonnanzwaffe ist unbedingt deren gültiger Beschuss zu prüfen, welcher zwingend vorliegen muss und an der Waffe gekennzeichnet ist. Bei Unklarheiten empfiehlt es sich, die Waffe einem Büchsenmacher bzw. dem Beschussamt zur Überprüfung vorzulegen.

Als Langwaffe entsprechen Ordonnanzgewehre in Österreich lt. Waffengesetz somit der Kategorie „C“ und sind lt. den derzeitigen Bestimmungen für unbescholtene Bürger ab 18 Jahren erhältlich.

Durch Wiederladen, also die Herstellung eigener, an die Waffe genau angepasste Munition kann die Schusspräzision oftmals erheblich verbessert werden.

 

 

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